Unsere Vortragenden stellen sich vor

univ.prof.ddr.phil.greiner

Univ.Prof.DDr.Phil.
Kurt Greiner

"Als Lehrer und Forscher an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien (SFU) weiß ich, dass nicht nur psychowissenschaftliche Universitätsfächer – wie z.B. Psychotherapiewissenschaft (PTW), Psychologie oder Psychiatrie – sondern auch psychosoziale Praxen aller Art die wissenschaftstheoretische Grundlagenreflexion dringend benötigen, um ihre Wissenschaftlichkeit
argumentieren und behaupten zu können.
Darüber hinaus mache ich als künstlerisch ambitionierter Wissenschaftler immer wieder die Erfahrung, dass sich persönliche Fantasie sowie Imagination für sinnverstehende Reflexionszwecke erfolgreich nutzen und kreatives Ausdruckspotenzial für reflexionswissenschaftliche Erkenntnisse sinnvoll einsetzen lassen.
Und genau unter diesem innovativ-interaktiven Vorzeichen stehen meine wissenschaftstheoretischen Vorlesungen und Lehrveranstaltungen.."

Kathrin Gärtner

Kathrin Gärtner

"In meinem Psychologiestudium, und auch jetzt in meiner beruflichen Tätigkeit bei Statistik Austria, hatte und habe ich hauptsächlich mit quantitativen Methoden und Statitik zu tun. Den qualitativen Methoden galt aber immer schon ein besonderes Interesse von mir, weil ich denke, dass sich manche sozialen und psychologischen Phänomene nur auf diesem Weg sinnvoll beschreiben lassen. Oft wird Forschung dann erst richtig spannend und ertragreich, wenn beide Ansätze miteinander kombiniert werden. Umso mehr freut es mich, qualitative Methoden im Lehrgang "Hypnosystemische Beratung und Intervention" unterrichten zu können. Das tue ich jetzt bereits im zweiten Jahrgang und habe beide Male die Studierenden des Lehrgangs als sehr offen, neugierig und vor allem sehr reflektiert und motiviert erlebt.

Wenn man sich an an der SFU einschreibt, um "Hypnosystemische Beratung und Intervention" zu studieren, dann wird man dies wahrscheinlich vor allem tun, um später therapeutisch tätig zu sein. Zu lernen was Wissenschaft ist, was wir durch sie wissen können (und was nicht) und wie man wissenschaftlich arbeitet, wird auf der Prioritätenliste nicht ganz vorne stehen. Ich möchte aber dafür Werbung machen, nicht nur weil ich glaube, dass wissenschaftliche Neugier und gute Interviewführung auch eine gute Therapeutin auszeichnen, sondern weil es einfach unglaublich Spaß machen und gleichzeitig auf eine gute Weise herausfordernd sein kann, forschend mehr über die Welt, den Menschen, das Psychische zu erfahren."

Alexander Adrian

Alexander Adrian

"Seine berufliche Laufbahn startet er als Photograph und Kameramann und war im Auftrag verschiedener Fernsehstationen in ganz Europa und Asien unterwegs. Als Bildberichterstatter erlebt er einige die Welt verändernde Krisen bis zum Fall des Eisernen Vorhangs mit.

Diese einschneidenden Erlebnisse bringen ihm dazu, sich mit sich selbst und mit der Psyche des Menschen intensiv auseinander zu setzen. Er empfindet es als große Ehre und Glück bei den österreichischen Größen der humanistischen Psychologie lernen und Erfahrungen sammeln zu können. Der humanistische und hier besonders der systemische Ansatz – im Gegensatz zu klassischen Psychoanalyse – mit seinem Fokus auf das Hier und Jetzt, verbindet seine Erfahrungen mit jener der Psychologie. Fokussierung und Perspektivenwechsel, die Konzentration auf die Gegenwart und der Blick für Details machen ihm zu einen scharfen Beobachter und Meister in der Anleitung zur Lösungsfindung. Als wichtigstes Paradigma verbindet ihm mit dem systemischen Ansatz die tiefe Überzeugung, dass jeder Mensch Experte seiner selbst und fähig ist, Lösungen für sich zu finden.

Aus der Medienbrache über die Erwachsenenbildung kam er schließlich zur psychologischen Beratung. Seit zehn Jahren vertritt er in NÖ und auf Bundesebene als Berufszweigsprecher die Lebens- und SozialberaterInnen. Er ist überzeugt, dass Beratung einer fundierten Ausbildung bedarf. Daher ist es ihm ein Anliegen, zukünftige BeraterInnen im Aufbau ihrer Kompetenz und sie in ihrem Selbstverständnis als BeraterIn zu begleiten."